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Das pädagogische Konzept für die Jahrgangsstufe 11

Zu Beginn der Sekundarstufe II kommen von den benachbarten Real- und Hauptschulen ca. 40 Schüler zu uns, wobei der Anteil der Hauptschüler etwa 5 Prozent beträgt. Erfahrungsgemäß sind die Defizite dieser Gruppe in Natur- und Gesellschaftswissenschaften gering, dagegen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen vergleichsweise groß. Deshalb richten wir in der Jahrgangsstufe 11.1 zunächst Lerngruppen aus Haupt- bzw. Realschülern ein, die in diesen Fächern 4 Wochenstunden Unterricht erhalten. Das zusätzliche Unterrichtsangebot soll dazu dienen, vorhandene Wissenslücken zu schließen.
Ohne Zweifel vermindert diese Schülergruppe in den Kursen das Niveau in der Jahrgangsstufe 11. Da diese Schüler aber generell eine gute Arbeitshaltung haben, ist insgesamt deren Entwicklung bis zum Abitur hin positiv. Bei den vielen Schülern, die erst in der Jahrgangsstufe 11 zum AFG kommen, muss die Beratung eine besonders große Rolle spielen, um Fehlplanungen bzw. Fehlwahlen zu verhindern.
So richten wir seit Jahren für die Schüler der Jahrgangsstufe 10 der abgebenden Schulen einen Besuchstag ein. Zunächst werden die Schülergruppen (maximal 10 Schüler) vom Schulleiter über die Anforderungen der Sekundarstufe II unterrichtet. Dann werden die Schüler in der Aula von den Fachlehrern über die Inhalte und Anforderungen des Fächerkanons in der Sekundarstufe II informiert. Zusätzlich berichten die ehemaligen Realschüler über ihre Erfahrungen, die sie nach dem Schulwechsel am AFG gesammelt haben.
Die Zusammenarbeit mit den abgebenden Schulen versuchen wir ständig zu erweitern und zu vertiefen. Gemeinsame Konferenzen mit den Fachlehrern und Besprechungen der Schulleiter werden durchgeführt. Beratungen der Eltern über den Übergang zum AFG werden im engeren Gedankenaustausch zwischen uns und den umliegenden Schulen geführt, um Fehlentscheidungen weitgehend zu vermeiden.
Schon im Hinblick auf die vielen Neuzugänge in die Jahrgangsstufe 11 haben wir während der gesamten Sekundarstufe II ein intensives Beratungssystem. Neben den obligatorischen Jahrgangsstufenversammlungen stellen die Fachlehrer in der Jahrgangsstufe 11.2 die An-forderungen in den Leistungs- und Grundkursen dar. Im Mai kommen alle Schüler in kleineren Gruppen zum Schulleiter und werden individuell beraten, unter anderem im Hinblick auf Berufswünsche und Neigungen. Die Jahrgangsstufenleiter sind jederzeit ansprechbar und beraten die Schüler über alle Laufbahnfragen.
Der Übergang von der Real- oder Hauptschule zum Gymnasium bereitet den meisten Schülern erfahrungsgemäß einige Probleme. Es ist daher notwendig, gerade ihnen eine intensive Betreuung mit entsprechender Hilfestellung zu bieten. Dieses geschieht in erster Linie im Unterricht durch die Fachlehrer.

Nähere Informationen erteilt Herr Hartel.

 

 

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