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Anne Frank als Schriftstellerin

"Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, ein Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjähriges Schulmädchens interessieren wird. Aber darauf kommt es eigentlich nicht an, ich habe Lust zu schreiben und will mir vor allem alles Mögliche gründlich von der Seele reden."

Anne Frank, 20.6.1942

Für Jugendliche ist es heute sehr viel schwieriger, sich den aggressiven Nationalsozialismus und die damalige Grausamkeit vorzustellen, als für deren Eltern oder mehr noch deren Großeltern.
Anne erzählt von Dingen wie Menschlichkeit, Nächstenliebe, Hilfe in Lebensgefahr oder das Erwachsenwerden eines jungen "Backfisches".
Als Anne im Jahre 1942 gemeinsam mit ihrer Familie und vier weiteren Menschen untertaucht, beginnt sie auf eine ganz neue Art und Weise, ihr Tagebuch zu führen, indem sie allen im Haus einen anderen Namen zuteilt. Nur ihren eigenen Namen behält sie bei. Margot gibt sie den Namen Betty Aulis Robin und ihrer Mutter den Namen Nora Aulis Robin, fast wie eine Filmregisseurin.
Damit versucht sie das Zusammenleben auf engstem Raum zu bewältigen. Detailliert beschreibt sie Rolle und (den) Charakter jedes Einzelnen. Anne macht aus ihrer prekären Lage ein Schauspiel und bringt es zu Papier.
Sie ist sehr selbstkritisch und vergleicht sich häufig mit Charakteren aus Büchern anderer Schriftsteller. Im Hinterhaus fühlt sie sich oft missverstanden und scheint unzufrieden mit sich selbst zu sein.

Heutigen Lesern fällt auf, wie gut dieses intelligente und starke Mädchen es verstanden hat, Dinge zu beschreiben, zu kritisieren, zu erklären, zu definieren oder einfach nur zu erzählen.
Anne wollte eine Schriftstellerin sein und diese "Rolle" hätte auch blendend zu ihr gepasst.

©Katharina Weinberger  

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